Wir fragen … Kurt Kerler, “Bauma König”, nach seinen Erinnerungen

Zusammen mit Helmut Göttlicher ist Kurt Kerler unser diesjähriger “Baumakönig” unter den Zeppelinern, da er bereits zum 13. Mal auf der bauma ist.

Herr Kerler, Sie sind Bereichsleiter Gebrauchtmaschinen. Können Sie uns kurz erklären wie Ihre Arbeit aussieht?

Ich bin verantwortlich für alle Gebrauchtmaschinen in Deutschland und den Export. Im Bereich Gebrauchtmaschinen ist Zeppelin weltweit aktiv. Ich arbeite eng mit den Kollegen von Caterpillar zusammen und stimme Marketing- und Geschäftsstrategien für die Gebrauchtmaschinen mit ihnen ab. Außerdem halte ich den Kontakt zu anderen Caterpillar Händlern weltweit.

Können Sie sich an Ihre erste bauma im Jahr 1980 erinnern? Was war damals Ihre Aufgabe?

Das erste Mal kam ich als Besucher zur bauma, als ich als Lehrling bei Zeppelin angefangen hatte. Bei meiner ersten „aktiven“ bauma war ich Leiter der Vertragsprüfung. Die waren damals noch von Hand ausgefüllt – abends, wenn die Besucher und Kunden weg waren, habe ich die Verträge geprüft und hab alles mit dem Taschenrechner zusammengezählt.

Es gab damals weder Faxe noch Computer. Das wäre heute undenkbar! Später, als Zeppelin angefangen hat, Leasing anzubieten und als dann auch die Finanzdienstleistungen von Caterpillar eingeführt wurden, habe ich mich um diesen Geschäftsbereich gekümmert und habe die Kunden zu diesen Themen auch auf der bauma beraten. Als Niederlassungsleiter war ich danach aktiv beim Verkauf unserer Baumaschinen und – geräte mit meinen Teams unterwegs. Seit 2004 leite ich den Gebrauchtmaschinenbereich und verkaufe und berate nach wie vor die Kunden, national und international. Ich erinnere mich sehr gut daran, dass die Wettbewerber unsere Gebrauchtmaschinenstrategie anfangs belächelt haben, aber wir sind sehr erfolgreich!

Wie hat sich in Ihren Augen die bauma im Laufe der Jahre verändert? Wie hat sich Zeppelins Auftritt gewandelt?

In den ersten Jahren waren wir nach auf der alten Ausstellungsfläche an der Theresienwiese. Es war alles sehr viel kleiner, wir hatten nur wenige Ausstellungsstücke und die Atmosphäre war familiärer. Ich konnte alle Broschüren in einem DIN A4 Ordner bei mir tragen. Heute haben wir Dokumente für mehr als 150 Baumaschinen- und –geräte vor Ort …

In Laufe der Jahre hat Zeppelin sein Portfolio erweitert und in der Folge ist dann auch die Ausstellungsfläche gewachsen. Hinzu gekommen sind auch Veranstaltungen und Shows für die Besucher und Kunden.

Für mich war jede bauma ein Highlight, denn Zeppelin und Caterpillar haben immer innovative Produkte vorgestellt und wir waren unseren Wettbewerbern immer voraus. Ich bin sehr neugierig auf die nächste bauma – ich bin sicher, dass wir da einige Neuerungen im Bereich autonomes Fahren sehen werden.

Gibt es eine Geschichte oder Anekdote, an die Sie sich besonders gern erinnern? Als ich noch ein junger Kerl war und die bauma noch auf der Theresienwiese stattfand, hatten wir einen Pianospieler, der die Gäste und Besucher unterhalten hat. Ich fand das toll und als der Pianospieler zur Pause ging, konnte ich nicht an mich halten und bin auf die Bühne gegangen, um auf dem Flügel zu spielen. Der Musiker war zunächst nicht so erfreut, aber in den folgenden Tagen haben wir uns ein bisschen angefreundet und schließlich hat er mich immer gebeten, zu spielen, als er in die Pause ging.

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